NOV2016

TKS: Benchmark The Fritz Hotel Düsseldorf

Der international tätige Generalunternehmer hat mit Fertigstellung von The Fritz Hotel an der Königsallee in Düsseldorf ein Benchmark für komplexe Umbauprojekte in Innenstädten geschaffen.

 

 

Sie sind anspruchsvoll und immer für Überraschungen gut. Umbauprojekte in Innenstadtlage sind die hohe Kunst in der Hotelrenovierung. Mit dem neuen The Fritz Hotel an der Düsseldorfer Königsallee hat der international tätige Generalunternehmer TKS ein Benchmark für diese Spezialfälle im Refurbishment-Business geschaffen. Auf rund 4 Millionen Euro belief sich das Investitionsvolumen des komplexen Umbaus, bei dem nur die Fassade des ehemaligen Bristol Hotels bestehen blieb. Dahinter wurde das neue fancy The Fritz komplett neu aufgebaut und an zukünftige Anforderungen an ein Green Building ausgelegt. „Der komplexe Umbau ist für Insider wie ein Lehrbuch für den professionellen Umgang mit Herausforderungen und plötzlich auftretenden unbekannten Faktoren“, so das Résumée von TKS-Geschäftsführer Uwe Christian Köhnen.

 

Im Auftrag einer niederländischen Investorengruppe verantwortete TKS die Technische Gebäudeausstattung (TGA), den kompletten Innenausbau sowie die Ausarbeitung des Designkonzeptes von Vivian von Schagen von The Invisible Party in Architekturlösungen.  Besondere Herausforderung stellten die Logistik sowie der intensive Abstimmungs- und Koordinationsprozess unter anderem mit dem für den Neuaufbau der Etagen fünf und sechs zuständigen Hochbau-Unternehmen dar. Zur Lösung der Situation initiierte TKS wöchentliche Baumeetings aller Projektbeteiligten und führte die Fülle an organisatorischen Details von Lärm- und Anlieferungszeiten bis zur Anmietung von Außenkran und ortsnaher Lagerräume in einer intensiven baubegleitenden Planung zusammen. In hohem Maß gefragt war das TKS-Spezialgebiet der Technischen Gebäudeausstattung. Der bauliche Zustand der Immobilie erforderte die Erneuerung sämtlicher Versorgungsleitungen für Wasser, Elektro, Klima, Heizung und Lüftung in Verbindung mit klassischen Baugewerken. „Dank unserer Erfahrung, Kompetenz und Größe waren wir in der Lage, mit der gebotenen Flexibilität auf veränderte Situationen zu reagieren und die erforderlichen Anpassungsmaßnahmen im Hinblick auf Qualität, Kosten und Termine zuverlässig durchzuführen“, so Köhnen.

 

Im Inneren spielt das Designkonzept von Vivian von Schagen virtuos mit Gegensätzen: Wertvoller Marmor und luxuriöse Farben wie Gold und Schwarz treffen auf warmes Holz, zeitgemäße Töne und phantasievolle, inspirierende Muster. Bei der technisch anspruchsvollen Umsetzung der Raumgestaltung konnte TKS sein Können unter Beweis stellen. So war in den Gästebädern die unsichtbare Montage abgerundeter Duschkabinen mit fortlaufendem Deko-Druck sowie eine PUR (Polyurethane)-Wand- und Bodenbeschichtung anstelle von Fliesen gefordert. In den öffentlichen Bereichen wurde ein hochwertiger Materialmix aus Marmor, Parkett und Kupfer verbaut. Akzente setzen ausgeklügelte Details wie die komplexe Lichtsteuerung mit Sonnenverlauf an der so genannten „Flowerwall“ im Restaurant.

 

Das Ende September 2016 eröffnete fancy Triple-Konzept aus Hotel, Restaurant und Bar versteht sich als „place to be“ für Menschen und ihre Geschichten. Contemporary Chic, urbaner Charakter und Lebensfreue treffen auf den Charme legendärer Grand Hotels. Das Hotel unter der Leitung von Eva Herrmann umfasst 31 Zimmer und Suiten sowie eine Bar und das Restaurant Fritz’s Frau Franzi, in der Küchenchef Benjamin Kriegel gemeinsam mit Sternekoch Robert J.K. Kranbenborg als „Stimulating Creative Assistance“ eine „Weltküche mit experimentellem Touch“ anbietet.